Grundsteinlegung

Grundsteinlegung Gebäude D

Die Grundsteinlegung für unser neues Gebäude D ist ein weiterer Schritt, unser modernes und zukunftsfähiges Unternehmen weiterzuentwickeln.

In einer angemessenen Zeremonie wurde jetzt der Grundstein gelegt. Dies fand im Beisein vom Bürgermeister der Gemeinde Birkenfeld, Martin Steiner, Prokurist Harsch Fertigbau, Roland Steiger und der gesamten Geschäftsleitung statt. Im Kern bietet das neue Gebäude folgende Neuerungen: Logistik, Kälteerzeugung, Lagerbereiche, Technik für die Versorgungsanlagen der Schlachthalle, Sozialräume und Büros. Zudem spart die neue Kältezentrale 30 Prozent Energie und ist damit besonders nachhaltig.

23m Gesamthöhe, 4 Geschosse und eine Nutzfläche von insgesamt 1800 Quadratmetern. Das sind die Eckdaten des Neubaus. Bis Mitte 2022 soll alles fertig sein. Das neue Gebäude steht in direkter Verbindung zur Schlachthalle, sodass jetzt im unmittelbaren Anschluss an diese Halle ein weitere Produktions- und Logistikbereich entsteht.

„Er war und ist uns eine Herzensangelegenheit, dass dieser offizielle Grundstein genau an dieser Stelle eingegossen wird, an dem unsere Eltern mit einem mutigen Schritt in den 1960er Jahren den entscheidenden Schritt für die Entwicklung der Unternehmensgruppe gemacht haben und an der wir als Familie über die Jahre unserer Kindheit gewohnt haben“, betont Stefan Müller die Hintergründe.

Nach seiner Begrüßung kam Martin Steiner, der Bürgermeister der Gemeinde Birkenfeld zu Wort und hob die Bedeutung der Firma Müller Fleisch für die Region hervor.
Anschließend ging es weiter mit den technischen Details, indem Roland Steiger, Prokurist Harsch Fertigbau erläuterte wie beeindruckend der Neubau sein wird: Aus 550 Stahlbetonfertigteilen mit einem Gesamtgewicht von ca. 6000 Tonnen werden die einzelnen Gebäudeteile zusammengefügt.

Martin Sticha, Technischer Betriebsleiter Müller Fleisch erläuterte anschließend noch die Kälteanlage 3. Im Mittelpunkt diese modernen Kältezentrale mit dem natürlichen Kältemittel (Ammoniak) steht eine zentrale Kaltsoleerzeugung, ein Blockheizkraftwerk und eine Absorptionskälteanlage. Alles zusammen genommen soll den nötigen Energieeinsatz um rund 30 Prozent reduzieren. Damit ist es nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sondern auch durch die Reduzierung des Co2 Ausstoßes nachhaltig.
Im Ergebnis ist nach Fertigstellung und Inbetriebnahme die gesamte Kälteversorgung am Standort Müller Fleisch in Birkenfeld hocheffizient, ausfallsicher und zukunftsfähig.

Die Zeremonie wurde durch den Spatenstich und das Einbringen einer unvergänglichen Zeitkapsel mit Bauplänen, Münzen, Tageszeitung und Firmenprospekten abgeschlossen.

Die Müller Gruppe nimmt ersten dieselfreien 40 Tonner in Betrieb

Nach der ersten Testphase in 2018 nimmt die Müller Gruppe im Mai 2019 ihren ersten LNG IVECO Stralis NP mit 460 PS im Linienverkehr zwischen den Standorten Birkenfeld und Ulm in Betrieb. Angetrieben wird das Fahrzeug mit tiefkaltem, verflüssigtem Erdgas (Liquified Natural Gas), das bei -165°C betankt wird.

Über die Zeit soll sich zeigen, inwiefern die Müller Gruppe die komplette Flotte auf den alternativen Gasantrieb umstellen und das erforderliche Gas sogar selbst herstellen kann.

Somit ist die Müller Gruppe, eine der wenigen Firmen in ganz Deutschland die einen monovalenten Ottomotor besitzt. Die Nähe der Forschungsabteilung der Firma IVECO zu unserer Niederlassung in Ulm, die erheblichen Motorengeräusch- und Schadstoffreduktionen beim Gasantrieb, sowie unsere Nachhaltigkeitsstrategie ermöglichten uns den Umweltschutzgedanken in die Tat umzusetzen.

Es lassen sich bei der Nutzung von Erdgas die CO2 Emissionen im Vergleich zu einem Diesel LKW um 16 % senken. Außerdem soll das Fahrzeug bis zu 70% weniger Stickoxide als in der Euro-VI-Abgasnorm vorgeschrieben und 99 % weniger Feinstaub verursachen. Das besonders niedrige Geräuschniveau, des alternativen Antriebs mit Gas, unterschreitet die gesetzlichen Vorgaben um 9 dB und ermöglicht auch eine innerstädtische nächtliche Belieferung.

Genug Gründe für uns, einen umfassenden Praxistest zu starten und die gesundheits- und umweltschädlichen Abgase für unsere Mitmenschen zu minimieren.