MEDIENINFORMATION

Corona Tests: Frequenz bleibt hoch

Birkenfeld, 14.08.2020 – Müller Fleisch testet seine Beschäftigten, mindestens bis Ende August, nach dem vergangene Woche verabschiedeten Schema auf Covid-19: Grundsätzlich vor der ersten Arbeitsaufnahme und danach 1x pro Woche. Urlaubsrückkehrer können ihre Arbeit im Betrieb erst wieder aufnehmen, wenn sie einen negativen Test vorlegen. Besonders im Hinblick auf die bundesweit steigenden Infiziertenzahlen kommt das Unternehmen damit seiner gesellschaftlichen Verantwortung nach. Die Kosten für die Tests trägt das Unternehmen.

Obwohl das Landratsamt in dieser Woche keinen nennenswerten Anstieg in der Region verzeichnet, will Müller Fleisch die Testfrequenz weiter hoch halten. Trotzdem eine geringere Testfrequenz möglich wäre, orientiert sich das Unternehmen weiterhin an die Verordnung des Wirtschaftsministeriums und des Sozialministeriums des Landes Baden-Württemberg zur Eindämmung von Übertragungen von SARS-CoV-2 (Coronavirus) in Schlachtbetrieben und der Fleischverarbeitung vom 07. Juli 2020 (in der ab 9. August gültigen Fassung).

Müller Fleisch hält sich damit an die Zusage alles zu unternehmen, um die größtmögliche Sicherheit der beim Unternehmen Beschäftigten zu gewährleisten.

 

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Die Müller Gruppe nimmt ersten dieselfreien 40 Tonner in Betrieb

Nach der ersten Testphase in 2018 nimmt die Müller Gruppe im Mai 2019 ihren ersten LNG IVECO Stralis NP mit 460 PS im Linienverkehr zwischen den Standorten Birkenfeld und Ulm in Betrieb. Angetrieben wird das Fahrzeug mit tiefkaltem, verflüssigtem Erdgas (Liquified Natural Gas), das bei -165°C betankt wird.

Über die Zeit soll sich zeigen, inwiefern die Müller Gruppe die komplette Flotte auf den alternativen Gasantrieb umstellen und das erforderliche Gas sogar selbst herstellen kann.

Somit ist die Müller Gruppe, eine der wenigen Firmen in ganz Deutschland die einen monovalenten Ottomotor besitzt. Die Nähe der Forschungsabteilung der Firma IVECO zu unserer Niederlassung in Ulm, die erheblichen Motorengeräusch- und Schadstoffreduktionen beim Gasantrieb, sowie unsere Nachhaltigkeitsstrategie ermöglichten uns den Umweltschutzgedanken in die Tat umzusetzen.

Es lassen sich bei der Nutzung von Erdgas die CO2 Emissionen im Vergleich zu einem Diesel LKW um 16 % senken. Außerdem soll das Fahrzeug bis zu 70% weniger Stickoxide als in der Euro-VI-Abgasnorm vorgeschrieben und 99 % weniger Feinstaub verursachen. Das besonders niedrige Geräuschniveau, des alternativen Antriebs mit Gas, unterschreitet die gesetzlichen Vorgaben um 9 dB und ermöglicht auch eine innerstädtische nächtliche Belieferung.

Genug Gründe für uns, einen umfassenden Praxistest zu starten und die gesundheits- und umweltschädlichen Abgase für unsere Mitmenschen zu minimieren.