Medieninformation

Dienstleister von Müller Fleisch zur Einhaltung von Mindeststandards verpflichtet

Birkenfeld, 06. Mai 2020 – Die Selbstverpflichtungserklärung der deutschen Fleischwirtschaft in Bezug auf die Beschäftigung von ausländischen Arbeitnehmern gilt auch für Müller Fleisch. Seit der Vereinbarung, die von der Branche mit der Bundesregierung getroffen wurde, fließen diese Verabredungen in die Verträge mit den Dienstleistern bei Müller Fleisch ein. Alle Beschäftigten bei Müller Fleisch sind sozial- und krankenversichert. Mit den Subunternehmen wurden vertragliche Mindeststandards vereinbart, die sich an einschlägige Arbeitsschutznormen für Unterkünfte orientieren und bei der Unterbringung von Mitarbeitern einzuhalten sind.

Müller Fleisch legt großen Wert auf zuverlässige Geschäftspartner. Deshalb werden die Subunternehmen regelmäßig von unabhängigen Wirtschaftsprüfern kontrolliert. Würden bei diesen von Müller Fleisch veranlassten Überprüfungen oder bei staatlichen Kontrollen Fehlverhalten entdeckt und dokumentiert, könnten diese Dienstleister nicht mehr für Müller Fleisch tätig sein.

Die Werkvertragsnehmer haben zu Beginn der Corona Pandemie alle Bewohner der Wohnungen über die erforderlichen Hygieneregeln in den jeweiligen Landessprachen informiert. Der Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steht immer im Vordergrund. Jeder, der mit dem Corona-Virus infiziert ist oder Symptome aufweist, darf das Betriebsgelände nicht mehr betreten.

Die Einhaltung der Quarantänerichtlinien obliegt nicht Müller Fleisch. Der Gesetzgeber untersagt dem Unternehmen, Einblick in die Privaträume seiner Mitarbeiter zu halten. Das gilt unabhängig davon, ob es eigene oder Beschäftigte von Subunternehmen sind. Dennoch wird das Unternehmen zeitnah mit seinen Dienstleistern und den Vermietern des Wohnraums Gespräche führen, um dort mögliche Verbesserungen vorzunehmen, wo es nötig ist.

Die aktuelle Situation von Quarantäne-Maßnahmen für Beschäftigte von Müller Fleisch verursacht zusätzliche Kosten. Müller Fleisch bietet seinen Beschäftigten auf eigene Kosten zusätzliche freiwillige Leistungen. Dazu zählen die Übernahme von ergänzenden Transferfahrten für Beschäftige unserer Dienstleister vom und zum Arbeitsplatz, Gesundheitschecks wie zum Beispiel Fiebermessen durch den Arbeiter Samariter Bund, regelmäßige Essenspakete und Mahlzeiten zur gesicherten Versorgung der Mitarbeiter in den Gemeinschaftsunterkünften.

 

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Die Müller Gruppe nimmt ersten dieselfreien 40 Tonner in Betrieb

Nach der ersten Testphase in 2018 nimmt die Müller Gruppe im Mai 2019 ihren ersten LNG IVECO Stralis NP mit 460 PS im Linienverkehr zwischen den Standorten Birkenfeld und Ulm in Betrieb. Angetrieben wird das Fahrzeug mit tiefkaltem, verflüssigtem Erdgas (Liquified Natural Gas), das bei -165°C betankt wird.

Über die Zeit soll sich zeigen, inwiefern die Müller Gruppe die komplette Flotte auf den alternativen Gasantrieb umstellen und das erforderliche Gas sogar selbst herstellen kann.

Somit ist die Müller Gruppe, eine der wenigen Firmen in ganz Deutschland die einen monovalenten Ottomotor besitzt. Die Nähe der Forschungsabteilung der Firma IVECO zu unserer Niederlassung in Ulm, die erheblichen Motorengeräusch- und Schadstoffreduktionen beim Gasantrieb, sowie unsere Nachhaltigkeitsstrategie ermöglichten uns den Umweltschutzgedanken in die Tat umzusetzen.

Es lassen sich bei der Nutzung von Erdgas die CO2 Emissionen im Vergleich zu einem Diesel LKW um 16 % senken. Außerdem soll das Fahrzeug bis zu 70% weniger Stickoxide als in der Euro-VI-Abgasnorm vorgeschrieben und 99 % weniger Feinstaub verursachen. Das besonders niedrige Geräuschniveau, des alternativen Antriebs mit Gas, unterschreitet die gesetzlichen Vorgaben um 9 dB und ermöglicht auch eine innerstädtische nächtliche Belieferung.

Genug Gründe für uns, einen umfassenden Praxistest zu starten und die gesundheits- und umweltschädlichen Abgase für unsere Mitmenschen zu minimieren.