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Neubau des TK-Hochregallagers beweist Standorttreue

Birkenfeld, 21. Oktober 2020 – Die Bauarbeiten im Zuge der Errichtung des neuen Tiefkühl-Hochregallagers von Müller Fleisch gehen voran. Die Fertigstellung dieser Millioneninvestition am Standort Birkenfeld ist für die erste Jahreshälfte 2021 geplant. Der Neubau versetzt das Unternehmen in die Lage unabhängiger von Jahreszeiten zu produzieren und auch internationale Märkte bedarfsgerecht zu bedienen. Die neue Anlage entsteht in einem Gebiet, in dem traditionell eher Industrie angesiedelt war und ist. Die Gespräche mit dem Regierungspräsidium zum Thema Lärmminderungsplan stehen kurz vor dem Abschluss. Müller Fleisch setzt die vorgesehenen Punkte Schritt für Schritt um und investiert auch hier in das nachbarschaftliche Miteinander.

Die Firma Müller Fleisch stellt sich für die Zukunft neu auf. Dazu gehört, neben vielen weiteren Themen, auch der Bau des neuen Tiefkühl-Hochregallagers am Standort Birkenfeld. Mit 2.000 Quadratmetern Fläche, 90 Metern Länge, 20 Metern Breite und 30 Metern Höhe bietet es einen hohen Nutzungsgrad für die Geschäftsstrategie des Unternehmens. Mit dem Neubau unterstreicht Müller Fleisch die jahrzehntelange Standorttreue und die Verantwortung für die Region. Aufgrund der strukturellen Bedeutung des Unternehmens für die Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte wurden zahlreiche Investitionen vom Land Baden-Württemberg und der EU finanziell unterstützt.              

                                                                                                                                                    
„Wir stehen fest zu unserem wichtigsten Standort hier in Birkenfeld, auch wenn es in der jüngeren Vergangenheit nicht immer einfach war“, so Geschäftsführer Stefan Müller. „Wir kommunizieren offen und transparent und wünschen uns im Interesse unserer Belegschaft, der Familien und unserer Geschäftspartner, dass diese Offenheit auch in einer objektiven Berichterstattung mündet.“

Das bezieht sich auch auf die Diskussion um Lärmminderungen und die Einwände der angrenzenden Stadt. Müller Fleisch wird sich an die durch die zuständige Behörde festgelegten Grenzwerte halten und geht von einer sogenannten „Gemengelage“ aus.

Stefan Müller: „Den Birkenfelder Bewohnerinnen und Bewohner war in den vergangenen 50 Jahren, bewusst dass es eine Bundesstraße, eine Bahnlinie und das Industriegebiet gibt. Wir sind an einem guten Miteinander interessiert und setzen auf gegenseitiges Verständnis. Dazu gehört aber auch, dass wir hier weiterhin produzieren können und die festgelegten Grenzwerte von unseren Nachbarn akzeptiert werden.“

Im Vergleich zu den in der Planung und der politischen Diskussion befindlichen neuen Gewerbegebietsflächen wie beim Klapfenhardter Wald nördlich der Autobahnanschlussstelle Pforzheim West geht es bei dem Müller Fleisch Projekt um den strategisch sinnvollen Ausbau von Bestandsflächen und nicht um neue, von Umwelt- und Naturschützern stark kritisierte Projekte.

„Wenn einer weiteren Zersiedelung in Deutschland etwas entgegen gesetzt werden soll, dann geht das nur wenn bereits bestehende Industrieflächen effizient, nachhaltig und zukunftsfähig genutzt werden. Dazu gehören eben auch der von uns geplante Ausbau und die Erweiterung hier bei uns im Brötzinger Tal“, so Stefan Müller.

 

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Die Müller Gruppe nimmt ersten dieselfreien 40 Tonner in Betrieb

Nach der ersten Testphase in 2018 nimmt die Müller Gruppe im Mai 2019 ihren ersten LNG IVECO Stralis NP mit 460 PS im Linienverkehr zwischen den Standorten Birkenfeld und Ulm in Betrieb. Angetrieben wird das Fahrzeug mit tiefkaltem, verflüssigtem Erdgas (Liquified Natural Gas), das bei -165°C betankt wird.

Über die Zeit soll sich zeigen, inwiefern die Müller Gruppe die komplette Flotte auf den alternativen Gasantrieb umstellen und das erforderliche Gas sogar selbst herstellen kann.

Somit ist die Müller Gruppe, eine der wenigen Firmen in ganz Deutschland die einen monovalenten Ottomotor besitzt. Die Nähe der Forschungsabteilung der Firma IVECO zu unserer Niederlassung in Ulm, die erheblichen Motorengeräusch- und Schadstoffreduktionen beim Gasantrieb, sowie unsere Nachhaltigkeitsstrategie ermöglichten uns den Umweltschutzgedanken in die Tat umzusetzen.

Es lassen sich bei der Nutzung von Erdgas die CO2 Emissionen im Vergleich zu einem Diesel LKW um 16 % senken. Außerdem soll das Fahrzeug bis zu 70% weniger Stickoxide als in der Euro-VI-Abgasnorm vorgeschrieben und 99 % weniger Feinstaub verursachen. Das besonders niedrige Geräuschniveau, des alternativen Antriebs mit Gas, unterschreitet die gesetzlichen Vorgaben um 9 dB und ermöglicht auch eine innerstädtische nächtliche Belieferung.

Genug Gründe für uns, einen umfassenden Praxistest zu starten und die gesundheits- und umweltschädlichen Abgase für unsere Mitmenschen zu minimieren.