Medieninformation

Gesundheitschecks bei Müller Fleisch laufen reibungslos

Birkenfeld, 08. Mai 2020 – Müller Fleisch führt in Zusammenarbeit mit dem Arbeiter Samariter Bund (ASB) zusätzliche Gesundheitschecks im Betrieb durch. Seit Inkrafttreten der ergänzenden Allgemeinverfügung vom 23.04.2020 werden ausnahmslos alle Personen, die das Gebäude betreten, von geschulten ASB-Mitarbeitern unter Leitung von Achim Casper untersucht. Diese finden rund um die Uhr statt. Der Leiter des ASB-Krisenstabs, Daniel Groß bestätigt den reibungslosen Ablauf und begrüßt die Bereitschaft der bei Müller Fleisch Beschäftigten diese Untersuchungen durchführen zu lassen. Über den gesamten Zeitraum des Screenings wurden bisher 18 Personen mit erhöhter Körpertemperatur oder Symptomen identifiziert. Müller Fleisch bedankt sich bei den ASB Verantwortlichen für die schnelle Organisation des Einsatzes und die zuverlässige Unterstützung.

Jeder, der die Gebäude der Firma Müller Fleisch betreten möchte, muss wahrheitsgemäß einen Fragebogen in der jeweiligen Landessprache ausfüllen, seine Temperatur kontaktlos messen lassen und wird von den geschulten ASB-Mitarbeitern in Augenschein genommen. Sollten Symptome erkennbar sein, die auf eine Erkrankung hinweisen wird der Zutritt verwehrt und es gibt eine Meldung an das zuständige Gesundheitsamt. Der ASB dokumentiert die ausgefüllten Fragebögen unddie gemessenen Ergebnisse der Gesundheitschecks.

„Das Gesundheits- und Temperaturscreening ist gut angelaufen und ist mittlerweile, nach rund 2 Wochen im „Routinebetrieb“ angekommen. Einige Abläufe mussten im laufenden Betrieb immer wieder optimiert und angepasst werden um eine entsprechend verlässliche Abwicklung zu gewährleisten. Die entsprechenden Absprachen mit dem zuständigen Gesundheitsamt sind eine wichtige Grundlage zur Umsetzung der Tätigkeit“, so Daniel Groß vom ASB.

Müller Fleisch hat gemeinsam mit dem ASB die entsprechenden Kontrollstellen mit Beschilderungen und Warnhinweisen in den entsprechenden Landessprachen an den geöffneten Zugängen zum Unternehmen eingerichtet. Die Kommunikation ist transparent und funktioniert reibungslos. Daniel Groß: „Die Mitarbeiter von Müller Fleisch verhalten sich sehr diszipliniert, geduldig und freundlich. Nach anfänglichem Misstrauen wurde den betroffenen Personen nach unserer Auffassung schnell klar, dass wir nicht zu Ihrer Überwachung eingesetzt sind, sondern es uns um ihre Gesundheit geht.“

Ein deutlicher Hinweis ergeht an alle Beschäftigten auch, dass den unter „Arbeitsquarantäne“ stehenden Beschäftigten die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs untersagt ist. Müller Fleisch hat hier freiwillig und auf eigene Kosten die täglichen Arbeitstransfers für alle Beschäftigten auch die der Dienstleister durch die Firma Müller Reisen aus Birkenfeld organisiert. Gelenkbusse, die normalerweise bis zu 80 Fahrgäste transportieren können, werden mit maximal 24 Personen besetzt,um die geltenden Abstandsregeln einzuhalten.

 

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Die Müller Gruppe nimmt ersten dieselfreien 40 Tonner in Betrieb

Nach der ersten Testphase in 2018 nimmt die Müller Gruppe im Mai 2019 ihren ersten LNG IVECO Stralis NP mit 460 PS im Linienverkehr zwischen den Standorten Birkenfeld und Ulm in Betrieb. Angetrieben wird das Fahrzeug mit tiefkaltem, verflüssigtem Erdgas (Liquified Natural Gas), das bei -165°C betankt wird.

Über die Zeit soll sich zeigen, inwiefern die Müller Gruppe die komplette Flotte auf den alternativen Gasantrieb umstellen und das erforderliche Gas sogar selbst herstellen kann.

Somit ist die Müller Gruppe, eine der wenigen Firmen in ganz Deutschland die einen monovalenten Ottomotor besitzt. Die Nähe der Forschungsabteilung der Firma IVECO zu unserer Niederlassung in Ulm, die erheblichen Motorengeräusch- und Schadstoffreduktionen beim Gasantrieb, sowie unsere Nachhaltigkeitsstrategie ermöglichten uns den Umweltschutzgedanken in die Tat umzusetzen.

Es lassen sich bei der Nutzung von Erdgas die CO2 Emissionen im Vergleich zu einem Diesel LKW um 16 % senken. Außerdem soll das Fahrzeug bis zu 70% weniger Stickoxide als in der Euro-VI-Abgasnorm vorgeschrieben und 99 % weniger Feinstaub verursachen. Das besonders niedrige Geräuschniveau, des alternativen Antriebs mit Gas, unterschreitet die gesetzlichen Vorgaben um 9 dB und ermöglicht auch eine innerstädtische nächtliche Belieferung.

Genug Gründe für uns, einen umfassenden Praxistest zu starten und die gesundheits- und umweltschädlichen Abgase für unsere Mitmenschen zu minimieren.