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Corona-Virus: 281 Beschäftigte wieder gesund

Birkenfeld, 14. Mai 2020 – 281 der mit dem Corona-Virus bei Müller Fleisch in Birkenfeld infizierten Mitarbeiter sind wieder gesund. Die Ergebnisse der zweiten Testreihe ergeben außerdem, dass sich 82 Personen neu mit Covid-19 infiziert haben. Die jüngsten Ergebnisse zeigen eine deutliche Verbesserung der Situation im Vergleich zu der ersten Untersuchungsreihe. Lag die Quote da noch bei rund 30 Prozent an Neuinfektionen, wurde sie jetzt mit unter 10 Prozent gemessen. Um die Zahl der Neuinfektionen zu reduzieren, werden im engen Kontakt mit dem Landratsamt bis zum Ende dieser Woche weitere Maßnahmen erarbeitet.

„In der bundesweiten Berichterstattung werden die Zahlen der infizierten Beschäftigten, die in der Fleischbranche tätig sind, immer wieder addiert. Das verzerrt das objektive Bild über das Infektionsgeschehen in den einzelnen Betrieben“, sagt Martin Müller, Geschäftsführer Müller Fleisch. „Uns ist wichtig, dass wir verantwortungsvoll mit diesen Daten umgehen und unterscheiden deshalb sehr genau zwischen Neuinfektionen, Quote und genesene Beschäftigte.“

Müller Fleisch war in den vergangenen Wochen im Vergleich zu anderen Branchen als systemrelevantes Unternehmen der Lebensmittelversorgung permanent gefordert. Die Kundenstrukturen mit dem Wegfall der Gastronomie sowie die massiven Verwerfungen auf den Exportmärkten haben das Unternehmen gefordert der Versorgungspflicht auf den Heimatmärkten nachzukommen. Das zeigte sich durch eine starke Nachfrage von Lebensmitteleinzelhandel und Discountern. Diese besonderen Anforderungen bedeuteten massive Prozessumstellungen im Volllastbetrieb bei Müller Fleisch. Das hat auch allen Beschäftigten einiges abverlangt – dafür bedankt sich die Geschäftsleitung von Müller Fleisch ausdrücklich.

Tausende landwirtschaftliche Vertragspartner erwarten die termingerechte Abnahme und die faire Bezahlung ihrer Tiere. Die Abläufe bei den Erzeugern von Nutztieren lassen sich nicht einfach abschalten oder herunterfahren, wie das zum Beispiel die Autoindustrie während der Pandemie machen konnte. Martin Müller: „Beim Umgang mit der Covid-19 Bedrohung lernen alle täglich dazu. Auch wir haben in unserer augenblicklichen Situation den notwendigen Veränderungsprozess nochmals intensiviert. Mit dem Landratsamt des Enzkreises wurde vereinbart, dass bis Ende dieser Woche von uns in enger Abstimmung der „Pandemieplan 2.0“ entwickelt und parallel bereits umgesetzt wird.“
 

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