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MÜLLER GRUPPE: Regionalpakt für das süddeutsche Schwein ist weiter aktiv

Birkenfeld/Ulm/Bayreuth - Die Müller Gruppe steht gemeinsam mit vielen Kunden aus Handel, Fleischverarbeitung, Produktion und Handwerk, nach wie vor fest zur süddeutschen Schweinefleischproduktion. Es gibt ein großes Interesse an regionalen Produkten sowie eine hohe Sensibilität und Wertschätzung für die Ferkelerzeugung. Viele Partner dieser Wertschöpfungskette sind bereit, dies entsprechend zu honorieren. Der von der Müller Gruppe und führenden Vertretern der Bauernverbände in Bayern und Baden-Württemberg bereits vor rund einem Jahr ins Leben gerufene „Regionalpakt für das süddeutsche Schwein“ soll nun wieder greifen und die heimischen Erzeuger mit dem Appell ermutigen weiterzumachen: „Halten sie durch, wir stehen zu Ihnen. Nach Regen folgt auch immer wieder Sonnenschein."

Der Hintergrund ist bekannt: Corona-Pandemie und Afrikanische Schweinepest (ASP) haben in den vergangenen Monaten die Schweineproduzenten und weitere Bereiche der Ernährungsbranche stark belastet. Viele globale Vermarktungswege sind zum Erliegen gekommen. Die Märkte sind ins Ungleichgewicht geraten. Angebotsdruck und Verwerfungen auf dem Weltmarkt verschärfen die prekäre Situation.

"Gerade in einer solchen Situation müssen sich regionale Lieferketten beweisen.“           Stefan Müller, Geschäftsführer Müller Fleisch

Europäische Länder, die über Jahre exportorientiert produziert haben, drängen zusätzlich auf unsere heimischen Märkte. Trotz der daraus resultierenden, teilweise attraktiven und weitaus günstigeren Offerten, stehen die Unternehmen der Müller Gruppe und viele ihrer Kunden zu ihren regionalen Lieferanten.

Klares Bekenntnis zur Regionalität

Durch den Preisdruck für Schlachtschweine ist eine wirtschaftliche Produktion derzeit nicht mehr möglich. Speziell bei den Ferkelerzeugern, die mittlerweile nicht nur das erste, sondern auch das schwächste Glied in der Produktionskette sind, ist die Lage existenzbedrohend. Die Müller Gruppe lässt die heimischen Ferkelerzeuger nicht im Stich.

Eine nachhaltige Schweinefleischerzeugung ist ohne unsere heimischen Ferkelerzeuger nicht denkbar. Sie sind mit Leidenschaft dabei, aktuell jedoch fehlt die Anerkennung ihrer Leistungen. Insofern hat die Müller Gruppe den „Regionalpakt für das süddeutsche Schwein“ nun reaktiviert. Ab Oktober 2021 zahlt die Müller Gruppe wieder einen Bonus an die Ferkelerzeuger ihrer Vertragsmäster aus. Ein Großteil der Kunden der Müller Gruppe unterstützt dies dabei in vielfältiger Weise.

Darüber hinaus unterstützen einige Unternehmen des Lebensmitteleinzelhandels (LEH) die Mäster mit Mindestpreisen und Ausgleichszahlungen. Diese werden von der Müller Gruppe selbstverständlich sorgfältig verwaltet und vollständig ausbezahlt. 

Haltungsstufen gewinnen immer mehr an Bedeutung

Viele Kunden, mit denen die Müller Gruppe gemeinsam die Erzeuger unterstützt, werden sich im Bereich der Haltungsformen weiterentwickeln. Daher der Appell an alle Schweinhalter, diesen Weg konsequent weiterzugehen, um sich hier gemeinsam zukünftig den Marktzugang zu sichern.

Im Rahmen vieler Fachgespräche hat Stefan Müller einen klaren Wunsch an den Handel formuliert: „Nachhaltigkeit und Qualität müssen bei der Bewerbung regional erzeugter Lebensmittel die Wertschätzung für diese Produkte in den Fokus rücken und den Preis als wichtigstes Argument beim Kunden ablösen.“

Lesen Sie hier mehr zum REGIONALPAKT.

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