MÜLLER GRUPPE entwickelt Nachhaltigkeitskonzept

Birkenfeld / Ulm / Bayreuth - Die Müller Gruppe setzt verstärkt auf Nachhaltigkeit. An den Standorten Birkenfeld, Ulm und Bayreuth werden sämtliche Investitionen unter Nachhaltigkeitsaspekten geprüft. Die Strategie der Unternehmensgruppe steht auf den drei Säulen Schonung natürlicher Ressourcen, soziale Verantwortung und Regionalität. Besonders hier ist die Müller Gruppe Vorreiter in der Branche. In einem Magazin erscheint in diesen Tagen ein dreiseitiger Bericht über die komplette strategische Ausrichtung zum Thema Nachhaltigkeit.

Kern der Nachhaltigkeitsstrategie der Müller Gruppe ist das Schließen von regionalen Kreisläufen. Das regionale Profil der Müller Gruppe wird dabei durch die Nutzung der Länderzeichen „Geprüfte Qualität Bayern (GQ), „geschützte geographische Angabe bayerisches Rindfleisch“ (ggA) und „Qualitätszeichen Baden-Württemberg“ (QZBW) geschärft, die eingetragenen Rohstoffmarken „Süddeutsches Schweinefleisch“ (SDS) mit mehr als 1.800 vertraglich gebundenen Schweinemastbetrieben wie auch im Bereich Rind die Marke „Müllers Simmentaler Rindfleisch“ und „Heimatrind“ sind hierfür ein weiteres starkes Fundament.

Außerdem hat die Müller Gruppe im Zuge ihres Nachhaltigkeitskonzepts an allen Standorten neue oder erweiterte Kältezentralen mit hocheffizienten Anlagen, einem natürlichen Kältemittel und einer effizienten Wärmerückgewinnung in Betrieb genommen. In Birkenfeld wird derzeit eine Eigenstromgewinnung durch ein Blockheizkraftwerk und mit einer Absorptionskälteanlage realisiert. Parallel dazu soll die Brauchwasserversorgung in einem Kreislauf für den gesamten Standort durch Abwärme gesichert werden. Im Fuhrparkbereich sind bereits seit Mitte 2019 zwei flüssiggasbetriebene LKW im Einsatz. Die PKW-Flotte wird sukzessive auf Elektro- und Hybrid-PKW umgestellt, die Entwicklung von wasserstoffbetriebenen bzw. elektrobetriebenen LKW wird intensiv beobachtet.

Den kompletten Bericht finden Sie hier, erschienen im Mitteilungsblatt Nr. 10/22 "BIRKENFELD aktuell".

 

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Die Müller Gruppe nimmt ersten dieselfreien 40 Tonner in Betrieb

Nach der ersten Testphase in 2018 nimmt die Müller Gruppe im Mai 2019 ihren ersten LNG IVECO Stralis NP mit 460 PS im Linienverkehr zwischen den Standorten Birkenfeld und Ulm in Betrieb. Angetrieben wird das Fahrzeug mit tiefkaltem, verflüssigtem Erdgas (Liquified Natural Gas), das bei -165°C betankt wird.

Über die Zeit soll sich zeigen, inwiefern die Müller Gruppe die komplette Flotte auf den alternativen Gasantrieb umstellen und das erforderliche Gas sogar selbst herstellen kann.

Somit ist die Müller Gruppe, eine der wenigen Firmen in ganz Deutschland die einen monovalenten Ottomotor besitzt. Die Nähe der Forschungsabteilung der Firma IVECO zu unserer Niederlassung in Ulm, die erheblichen Motorengeräusch- und Schadstoffreduktionen beim Gasantrieb, sowie unsere Nachhaltigkeitsstrategie ermöglichten uns den Umweltschutzgedanken in die Tat umzusetzen.

Es lassen sich bei der Nutzung von Erdgas die CO2 Emissionen im Vergleich zu einem Diesel LKW um 16 % senken. Außerdem soll das Fahrzeug bis zu 70% weniger Stickoxide als in der Euro-VI-Abgasnorm vorgeschrieben und 99 % weniger Feinstaub verursachen. Das besonders niedrige Geräuschniveau, des alternativen Antriebs mit Gas, unterschreitet die gesetzlichen Vorgaben um 9 dB und ermöglicht auch eine innerstädtische nächtliche Belieferung.

Genug Gründe für uns, einen umfassenden Praxistest zu starten und die gesundheits- und umweltschädlichen Abgase für unsere Mitmenschen zu minimieren.