Pressemitteilung

Erste Pressemitteilung

Die Müller Fleisch GmbH bestätigt, dass Beschäftigte am Standort Birkenfeld positiv auf das neuartige Coronavirus Covid-19 getestet worden sind. Die am Standort hergestellten Fleischwaren sind uneingeschränkt verkehrsfähig und können unbedenklich verzehrt werden.

Die Gesundheit und der Schutz der Beschäftigten sowie die rasche Genesung der Betroffenen stehen für das Unternehmen an erster Stelle: Die Geschäftsleitung steht in engem Austausch mit dem zuständigen Landratsamt und den Gesundheitsbehörden und hat die Mitarbeiter über die aufgetretenen Infektionen sowie über die weiteren Schritte informiert. Die Betroffenen befinden sich für zwei Wochen in häuslicher Quarantäne; viele der auf Covid-19 positiv getesteten zeigen keine oder nur sehr schwache Symptome, so dass kein Aufenthalt im Krankenhaus nötig ist.

Als Lebensmittel verarbeitender Betrieb gehört der Standort Birkenfeld zu den systemrelevanten Unternehmen der Fleischwirtschaft und trägt damit maßgeblich zur Versorgung der Bevölkerung bei (so genannte „kritische Infrastruktur“); aus diesem Grund läuft die Produktion in Birkenfeld weiter. Der damit verbundenen Verantwortung trägt das Unternehmen Rechnung. Zum Schutz der Beschäftigten, zur Verhinderung von Infektionsketten und um die Lieferfähigkeit weiterhin kontinuierlich zu gewährleisten, hat das Unternehmen in Abstimmung mit den Behörden zusätzliche Maßnahmen getroffen. Diese gehen deutlich über die ohnehin bereits sehr strengen Qualitäts- und Hygienerichtlinien in der Lebensmittelindustrie hinaus: So tragen die Mitarbeiter in der Produktion grundsätzlich so genannte „Astrohauben“ mit zusätzlichem Mundschutz, die regelmäßig getauscht werden.

Zusätzlich ergriffene Maßnahmen:

  • Mitarbeiter, denen die Arbeit ausdrücklich erlaubt ist, stehen unter sogenannter Arbeitsquarantäne, d. h. sie dürfen sich außer am Arbeitsplatz nur Zuhause aufhalten. Beschäftigte, die negativ getestet wurden, aber Symptome zeigen, dürfen das Betriebsgelände nicht betreten.
  • Zeitliche Versetzung der Schicht- und Pausenpläne, so dass sich die Schichten nicht begegnen.
  • Weitergehende Desinfektionsmaßnahmen wie zusätzliches Personal für Zwischen- und Sonderreinigung (z. B. vermehrte Reinigung von Handläufen und Türklinken), zusätzliches Aufstellen von Desinfektionsspendern etc.
  • Nochmalige Sensibilisierung der Belegschaft und strenge Kontrolle zur Einhaltung der Abstände, z. B. in Aufzügen oder der Kantine

Das Unternehmen beobachtet die Lage und die weitere Entwicklung sehr genau.

Die Müller Gruppe nimmt ersten dieselfreien 40 Tonner in Betrieb

Nach der ersten Testphase in 2018 nimmt die Müller Gruppe im Mai 2019 ihren ersten LNG IVECO Stralis NP mit 460 PS im Linienverkehr zwischen den Standorten Birkenfeld und Ulm in Betrieb. Angetrieben wird das Fahrzeug mit tiefkaltem, verflüssigtem Erdgas (Liquified Natural Gas), das bei -165°C betankt wird.

Über die Zeit soll sich zeigen, inwiefern die Müller Gruppe die komplette Flotte auf den alternativen Gasantrieb umstellen und das erforderliche Gas sogar selbst herstellen kann.

Somit ist die Müller Gruppe, eine der wenigen Firmen in ganz Deutschland die einen monovalenten Ottomotor besitzt. Die Nähe der Forschungsabteilung der Firma IVECO zu unserer Niederlassung in Ulm, die erheblichen Motorengeräusch- und Schadstoffreduktionen beim Gasantrieb, sowie unsere Nachhaltigkeitsstrategie ermöglichten uns den Umweltschutzgedanken in die Tat umzusetzen.

Es lassen sich bei der Nutzung von Erdgas die CO2 Emissionen im Vergleich zu einem Diesel LKW um 16 % senken. Außerdem soll das Fahrzeug bis zu 70% weniger Stickoxide als in der Euro-VI-Abgasnorm vorgeschrieben und 99 % weniger Feinstaub verursachen. Das besonders niedrige Geräuschniveau, des alternativen Antriebs mit Gas, unterschreitet die gesetzlichen Vorgaben um 9 dB und ermöglicht auch eine innerstädtische nächtliche Belieferung.

Genug Gründe für uns, einen umfassenden Praxistest zu starten und die gesundheits- und umweltschädlichen Abgase für unsere Mitmenschen zu minimieren.