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Information - Spezialarbeiten für TK-Hochregallager

Birkenfeld, 24. September 2020

Spezialarbeiten für TK-Hochregallager
 

Die Bauarbeiten im Zuge der Errichtung des neuen Tiefkühl-Hochregallagers von Müller Fleisch gehen in die nächste Runde. Ein Spezialteam wird eine massive Bodenplatte gießen. Damit sich die Betonmengen entsprechend verbinden, ist es erforderlich die Arbeiten direkt auf einander folgend auszuführen. 
Daher werden diese möglicherweise über die üblichen Arbeitszeiten hinausgehen. Die Aufbauarbeiten starten bereits um 6 Uhr. Im ungünstigsten Fall müssen die Arbeiten auch noch nach 20 Uhr, bis maximal 22 Uhr fortgeführt werden. 


Die Müller Fleisch Geschäftsleitung hat die Arbeiten beim Regierungspräsidium angemeldet und mit den zum Einsatz kommenden Firmen ausdrücklich vereinbart, die Bautätigkeiten so schnell und so geräuscharm wie möglich durchzuführen. Die technisch erforderlichen Arbeiten werden am 24.09. und 29.09.2020 ausgeführt. Als Ausweichtermin wurde der 01.10.2020 abgestimmt.

Das Gießen dieser Bodenplatte mit 1.400m³ Beton ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Errichtung des neuen Tiefkühl-Hochregallagers von Müller Fleisch. Die Fertigstellung dieser Millioneninvestition ist für Ende 2021 geplant. Der Neubau versetzt das Unternehmen in die Lage jahreszeitenunabhängiger zu produzieren und auch internationale Märkte bedarfsgerecht zu bedienen.

Parallel dazu gehen die Vorbereitungen zum Errichten der Lärmschutzwände weiter und werden demnächst gestartet. Auch damit leistet Müller Fleisch einen wichtigen Beitrag zur zukunftsfähigen Weiterentwicklung der seit Jahrzehnten gewerblich und industriell genutzten Flächen im Brötzinger Tal.

Im Vergleich zu den in der Planung und der politischen Diskussion befindlichen neuen Gewerbegebietsflächen wie beim Klapfenhardter Wald nördlich der Autobahnanschlussstelle Pforzheim West geht es bei dem Müller Fleisch Projekt um den strategisch sinnvollen Ausbau von Bestandsflächen und nicht um neue, von Umwelt- und Naturschützern kritisierte Projekte.

Die Müller Gruppe nimmt ersten dieselfreien 40 Tonner in Betrieb

Nach der ersten Testphase in 2018 nimmt die Müller Gruppe im Mai 2019 ihren ersten LNG IVECO Stralis NP mit 460 PS im Linienverkehr zwischen den Standorten Birkenfeld und Ulm in Betrieb. Angetrieben wird das Fahrzeug mit tiefkaltem, verflüssigtem Erdgas (Liquified Natural Gas), das bei -165°C betankt wird.

Über die Zeit soll sich zeigen, inwiefern die Müller Gruppe die komplette Flotte auf den alternativen Gasantrieb umstellen und das erforderliche Gas sogar selbst herstellen kann.

Somit ist die Müller Gruppe, eine der wenigen Firmen in ganz Deutschland die einen monovalenten Ottomotor besitzt. Die Nähe der Forschungsabteilung der Firma IVECO zu unserer Niederlassung in Ulm, die erheblichen Motorengeräusch- und Schadstoffreduktionen beim Gasantrieb, sowie unsere Nachhaltigkeitsstrategie ermöglichten uns den Umweltschutzgedanken in die Tat umzusetzen.

Es lassen sich bei der Nutzung von Erdgas die CO2 Emissionen im Vergleich zu einem Diesel LKW um 16 % senken. Außerdem soll das Fahrzeug bis zu 70% weniger Stickoxide als in der Euro-VI-Abgasnorm vorgeschrieben und 99 % weniger Feinstaub verursachen. Das besonders niedrige Geräuschniveau, des alternativen Antriebs mit Gas, unterschreitet die gesetzlichen Vorgaben um 9 dB und ermöglicht auch eine innerstädtische nächtliche Belieferung.

Genug Gründe für uns, einen umfassenden Praxistest zu starten und die gesundheits- und umweltschädlichen Abgase für unsere Mitmenschen zu minimieren.