Medieninformation

Müller Fleisch investiert in Schallschutz

Birkenfeld, 14.08.2020 - Müller Fleisch hat einen umfassenden Lärmminderungsplan entwickelt, um die Belastung der Anwohnerinnen und Anwohner am Standort Birkenfeld noch weiter zu reduzieren. In den vergangenen Monaten hat das Unternehmen diesen Plan mehrfach mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe, der Gemeinde Birkenfeld sowie auch der Stadt Pforzheim beraten und abgestimmt. Müller Fleisch geht damit konsequent den bereits eingeschlagenen Weg weiter, seinen Standort fit für die Zukunft zu machen. Hierzu gehören Investitionen in Millionenhöhe durch die sowohl die weitere Entwicklung des Unternehmens gesichert als auch den berechtigten Interessen der Anwohner Rechnung getragen wird.

Grundlage des Lärmminderungsplans sind das durch die Firma Müller Fleisch selbst vorgelegte Lärmkataster, sowie mehrere Lärmmessungen durch das Regierungspräsidium, die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg sowie einer akkreditierten Messstelle. Im Kern geht es um die Bereiche Trailer-Kühlung, Logistik und Teile der stationären Anlagen. Hier hat Müller Fleisch bereits ein Bündel von Maßnahmen ergriffen, Bauanträge gestellt und technische Änderungen umgesetzt.

Martin Sticha, zuständiges Geschäftsleitungsmitglied: „So werden unter anderem im Bereich der Kühlung Altanlagen durch die leisesten derzeit am Markt verfügbaren Aggregate ersetzt. Weitere Lärmreduzierungen wird es auch in Folge des im Bau befindlichen neuen Hochregallagers geben.“

„Wir sind uns unserer Verantwortung gegenüber den Anwohnern bewusst. Es wurden daher Maßnahmen zur Optimierung der Lärmsituation erarbeitet, die mit erheblichem technischen und finanziellen Aufwand umgesetzt wurden und werden“, so Müller Fleisch Geschäftsführer Stefan Müller.

 

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Die Müller Gruppe nimmt ersten dieselfreien 40 Tonner in Betrieb

Nach der ersten Testphase in 2018 nimmt die Müller Gruppe im Mai 2019 ihren ersten LNG IVECO Stralis NP mit 460 PS im Linienverkehr zwischen den Standorten Birkenfeld und Ulm in Betrieb. Angetrieben wird das Fahrzeug mit tiefkaltem, verflüssigtem Erdgas (Liquified Natural Gas), das bei -165°C betankt wird.

Über die Zeit soll sich zeigen, inwiefern die Müller Gruppe die komplette Flotte auf den alternativen Gasantrieb umstellen und das erforderliche Gas sogar selbst herstellen kann.

Somit ist die Müller Gruppe, eine der wenigen Firmen in ganz Deutschland die einen monovalenten Ottomotor besitzt. Die Nähe der Forschungsabteilung der Firma IVECO zu unserer Niederlassung in Ulm, die erheblichen Motorengeräusch- und Schadstoffreduktionen beim Gasantrieb, sowie unsere Nachhaltigkeitsstrategie ermöglichten uns den Umweltschutzgedanken in die Tat umzusetzen.

Es lassen sich bei der Nutzung von Erdgas die CO2 Emissionen im Vergleich zu einem Diesel LKW um 16 % senken. Außerdem soll das Fahrzeug bis zu 70% weniger Stickoxide als in der Euro-VI-Abgasnorm vorgeschrieben und 99 % weniger Feinstaub verursachen. Das besonders niedrige Geräuschniveau, des alternativen Antriebs mit Gas, unterschreitet die gesetzlichen Vorgaben um 9 dB und ermöglicht auch eine innerstädtische nächtliche Belieferung.

Genug Gründe für uns, einen umfassenden Praxistest zu starten und die gesundheits- und umweltschädlichen Abgase für unsere Mitmenschen zu minimieren.