MEDIENINFORMATION

Müller Fleisch mit Bürgermeistern im Dialog

Birkenfeld, 25. September 2020 - Die beiden Geschäftsführer von Müller Fleisch haben heute den bereits angekündigten Dialog mit den Bürgermeistern der Gemeinden Höfen und Schömberg geführt. Stefan und Martin Müller haben mit Heiko Stieringer (Höfen) und Matthias Leyn (Schömberg) über die jüngere Vergangenheit und die künftige Zusammenarbeit gesprochen. Themenschwerpunkte waren der Bau des neuen Tiefkühl-Hochregallagers, der Umgang mit den Corona-Auswirkungen zu Beginn der Pandemie und heute, die durchgeführten Quarantänemaßnahmen, Werkverträge und Unterbringung der Beschäftigten. Im Kern waren sich die Gesprächspartner einig darüber, dass alle Beteiligten in den vergangenen Wochen und Monaten viel dazugelernt haben. Für die Zukunft wurden eine weiterhin offene Kommunikation, gemeinsame Abstimmungen sowie gegenseitige Unterstützungen verabredet.

Die beiden Bürgermeister stellten fest, dass es zu Beginn des hohen Infektionsaufkommens bei Müller Fleisch einige unschöne Situationen in Ihren jeweiligen Gemeinden gegeben habe. Die Kritik richtete sich vor allem an die verantwortlichen Dienstleistungsunternehmen und deren interne Kommunikation.

Höfens Bürgermeister Heiko Stieringer berichtete noch einmal über die damalige Situation, wie sie sich in seiner Gemeinde darstellte. Dort wohnen über die Dienstleistungsunternehmen von Müller Fleisch einige Arbeiterinnen und Arbeiter. Die Themen Transport mit durch Müller Fleisch angemieteten Bussen von und zur Betriebsstätte, die Einhaltung der Allgemeinverfügungsauflagen und die Unterbringungssituation standen im Mittelpunkt seiner Ausführungen.

Heute sind die damaligen Vorkommnisse aufgearbeitet und abgestellt. Stefan Müller betonte in diesem Zusammenhang noch einmal die Rechtslage. Die Einhaltung der Quarantänerichtlinien obliegt nicht Müller Fleisch. Der Gesetzgeber untersagt dem Unternehmen, Einblick in die Privaträume seiner Mitarbeiter zu halten. Das gilt unabhängig davon, ob es eigene oder Beschäftigte von Subunternehmen sind. Außerdem haben die Werkvertragsnehmer zu Beginn der Corona Pandemie alle Bewohner der Wohnungen über die erforderlichen Hygieneregeln in den jeweiligen Landessprachen informiert. Der Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steht immer im Vordergrund. Jeder, der mit dem Corona-Virus infiziert wäre oder Symptome aufweist, darf das Betriebsgelände nicht mehr betreten. Diese Maßnahmen gelten nach wie vor.

Mit der nun im Bundestag und den politischen Gremien diskutierten Gesetzesvorlage zur Neuregelung des Werkvertragswesens in der Fleischindustrie werde sich auch das Thema Wohnsituation der Beschäftigten anders darstellen, so Martin Müller. Geregelte Wohnverhältnisse seien im Interesse aller Beteiligten, besonders auch von Müller Fleisch.

Bürgermeister Matthias Leyn betonte, dass seit des Beginns der Pandemie alle viel dazu gelernt hätten und besonders das Thema Datenübermittlung und die entsprechende Zuordnung welche Person wo gemeldet sei, sicher nicht optimal geregelt war. Für die Zukunft regte er an, möglicherweise Sammeltermine für neue Beschäftigte von Müller Fleisch beim Bürgeramt einzurichten, damit diese Prozesse einfacher und strukturierter ablaufen könnten.

Die Teilnehmer der Gesprächsrunde verabredeten im regelmäßigen Austausch zu bleiben und künftig enger miteinander zu kooperieren.

 

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Die Müller Gruppe nimmt ersten dieselfreien 40 Tonner in Betrieb

Nach der ersten Testphase in 2018 nimmt die Müller Gruppe im Mai 2019 ihren ersten LNG IVECO Stralis NP mit 460 PS im Linienverkehr zwischen den Standorten Birkenfeld und Ulm in Betrieb. Angetrieben wird das Fahrzeug mit tiefkaltem, verflüssigtem Erdgas (Liquified Natural Gas), das bei -165°C betankt wird.

Über die Zeit soll sich zeigen, inwiefern die Müller Gruppe die komplette Flotte auf den alternativen Gasantrieb umstellen und das erforderliche Gas sogar selbst herstellen kann.

Somit ist die Müller Gruppe, eine der wenigen Firmen in ganz Deutschland die einen monovalenten Ottomotor besitzt. Die Nähe der Forschungsabteilung der Firma IVECO zu unserer Niederlassung in Ulm, die erheblichen Motorengeräusch- und Schadstoffreduktionen beim Gasantrieb, sowie unsere Nachhaltigkeitsstrategie ermöglichten uns den Umweltschutzgedanken in die Tat umzusetzen.

Es lassen sich bei der Nutzung von Erdgas die CO2 Emissionen im Vergleich zu einem Diesel LKW um 16 % senken. Außerdem soll das Fahrzeug bis zu 70% weniger Stickoxide als in der Euro-VI-Abgasnorm vorgeschrieben und 99 % weniger Feinstaub verursachen. Das besonders niedrige Geräuschniveau, des alternativen Antriebs mit Gas, unterschreitet die gesetzlichen Vorgaben um 9 dB und ermöglicht auch eine innerstädtische nächtliche Belieferung.

Genug Gründe für uns, einen umfassenden Praxistest zu starten und die gesundheits- und umweltschädlichen Abgase für unsere Mitmenschen zu minimieren.