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Müller Fleisch investiert weiter in die Zukunft

Birkenfeld, 05. Oktober 2020Müller Fleisch stellt sich neu auf und setzt proaktiv Impulse in Richtung der aktuellen politischen Diskussion zum Thema Werkvertrag. Das Unternehmen hatte bereits in den vergangenen Jahren Zug um Zug Mitarbeiter von externen Dienstleistern direkt übernommen und gleichzeitig versucht so viele freie Stellen wie möglich auch regional zu besetzen. Um den Nachwuchs in vielen Bereichen zu fördern, hat Müller Fleisch schon vor Jahren eine Ausbildungsinitiative gestartet. Die Geschäftsführung rechnet weiterhin mit einer insgesamt guten Auslastung der Produktion und wird damit auch ein verlässlicher Partner für Landwirtschaft und Handel bleiben.

„Die vergangenen Wochen und Monate waren eine große Belastung für unsere Beschäftigten und die Firmenleitung“, so resümiert Geschäftsführer Stefan Müller. „Gleichwohl hat sich gezeigt, dass wir wieder vorsichtig optimistisch in die Zukunft blicken dürfen und dies auch machen“, so Müller weiter.

Ein wichtiger Eckpfeiler des Erfolgs waren und sind die Beschäftigten. Müller Fleisch beendet die Werkvertragsverhältnisse und stellt auch weiterhin neue Mitarbeiter ein. Diese Entscheidung hat das Unternehmen getroffen, noch bevor ein entsprechendes Gesetz zum Verbot von Werkverträgen in der Fleischindustrie vom Bundestag verabschiedet worden ist. Bereits seit Jahren hat die Geschäftsleitung immer wieder Mitarbeiter in ein festes Beschäftigungsverhältnis bei Müller Fleisch übernommen und zusätzlich auch auf dem regionalen Arbeitsmarkt Stellen ausgeschrieben.

„Wir werden also in den kommenden Wochen mehrere hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen, sie in unsere Arbeitsprozesse integrieren und setzen damit auch das klare Signal: Kurzarbeit war und ist bei uns kein Thema“, so Geschäftsführer Martin Müller.

Diese Veränderung in den Beschäftigungsverhältnissen ist eine Herausforderung, auf das Unternehmen kommen vielfältige neue Aufgaben und zusätzliche Verantwortung für noch mehr Mitarbeiter zu. Gleichzeitig sichert Müller Fleisch der Stammbelegschaft den Erhalt ihrer Arbeitsplätze zu. Diese sind durch die Neueinstellungen nicht gefährdet.

Auch in den Bereichen Vertrieb, Versand und Logistik sucht das Unternehmen auf dem regionalen Arbeitsmarkt weiterhin Verstärkung. Allein im Zuge des Neubaus des Tiefkühlhochregallagers benötigt Müller Fleisch zusätzlich qualifiziertes Fachpersonal. Außerdem sind beim Unternehmen bereits 80 Berufskraftfahrer und rund 60 Beschäftigte im Bereich Technik fest angestellt.

Neben diesen Bereichen bietet Müller Fleisch in den Berufsbildern wie zum Beispiel Büromanagement, Groß- und Außenhandel, IT, Lebensmitteltechnik, Elektroniker, Mechatroniker und Betriebstechnik seit Jahren Ausbildungsplätze an.

„Wir bauen weiterhin auf gutes und qualifiziertes Personal, um verlässlicher Partner der Landwirtschaft zu bleiben und auf gute Kooperationen mit unseren Handelspartnern. Unser im Bau befindliches Tiefkühlhochregallager unterstreicht unser perspektivisches Denken. Müller Fleisch stellt sich für die Zukunft auf, investiert in den Standort und bleibt für die Region ein stabiler Arbeitgeber, sowie zuverlässiger Produzent von hochwertigen Lebensmitteln“, so Stefan Müller.

 

 

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Die Müller Gruppe nimmt ersten dieselfreien 40 Tonner in Betrieb

Nach der ersten Testphase in 2018 nimmt die Müller Gruppe im Mai 2019 ihren ersten LNG IVECO Stralis NP mit 460 PS im Linienverkehr zwischen den Standorten Birkenfeld und Ulm in Betrieb. Angetrieben wird das Fahrzeug mit tiefkaltem, verflüssigtem Erdgas (Liquified Natural Gas), das bei -165°C betankt wird.

Über die Zeit soll sich zeigen, inwiefern die Müller Gruppe die komplette Flotte auf den alternativen Gasantrieb umstellen und das erforderliche Gas sogar selbst herstellen kann.

Somit ist die Müller Gruppe, eine der wenigen Firmen in ganz Deutschland die einen monovalenten Ottomotor besitzt. Die Nähe der Forschungsabteilung der Firma IVECO zu unserer Niederlassung in Ulm, die erheblichen Motorengeräusch- und Schadstoffreduktionen beim Gasantrieb, sowie unsere Nachhaltigkeitsstrategie ermöglichten uns den Umweltschutzgedanken in die Tat umzusetzen.

Es lassen sich bei der Nutzung von Erdgas die CO2 Emissionen im Vergleich zu einem Diesel LKW um 16 % senken. Außerdem soll das Fahrzeug bis zu 70% weniger Stickoxide als in der Euro-VI-Abgasnorm vorgeschrieben und 99 % weniger Feinstaub verursachen. Das besonders niedrige Geräuschniveau, des alternativen Antriebs mit Gas, unterschreitet die gesetzlichen Vorgaben um 9 dB und ermöglicht auch eine innerstädtische nächtliche Belieferung.

Genug Gründe für uns, einen umfassenden Praxistest zu starten und die gesundheits- und umweltschädlichen Abgase für unsere Mitmenschen zu minimieren.