MEDIENINFORMATION

Standort Ulm der Müller Gruppe fährt Produktion wieder hoch

Ulm – Nach dem gestrigen Brand in einem Technikbereich des Ulmer Schlachthofs, konnte
die Produktion in den späten Abendstunden schrittweise wieder hochgefahren werden.
Ursache des Vorfalls war nach ersten Erkenntnissen ein Kurzschluss in einem Schaltschrank
im Untergeschoss des entsprechenden Gebäudeteils. Zu keiner Zeit bestand Gefahr für die
Menschen in der Nachbarschaft. Auch auf dem Betriebsgelände kamen weder Mensch
noch Tier zu Schaden. Der Sachschaden kann noch nicht genau beziffert werden, bewegt
sich aber nach ersten Schätzungen im sechsstelligen Bereich.

 

„Wir sind froh, dass niemand zu Schaden gekommen ist und dass unsere
Brandmeldesysteme ordnungsgemäß funktioniert haben. Nur so konnte früh reagiert und
ein Ausbreiten des Feuers verhindert werden“, so Geschäftsführer Stephan Lange. „Wir
bedanken uns bei der Feuerwehr für ihr professionelles und schnelles Eingreifen, sowie bei
unserem gesamten Team insbesondere der Technik“, so Lange weiter.
In den Morgenstunden quoll dicker Rauch aus den Lüftungsschächten und die Feuerwehr
musste schnell reagieren. Zuerst wurden mehr als 400 Menschen vom Betriebsgelände
evakuiert, erst dann konnte die Feuerwehr zum Brandherd vordringen und den Strom an
den Anlagen kurzfristig abschalten. Der Trupp der Feuerwehr-Einsatzkräfte setzte spezielle
Löschmittel für Trafo-Brände und auch größere fahrbare Kohlendioxid-Löscher ein.
Durch die Brandschutzmeldesysteme konnte verhindert werden, dass weitere Bereiche
ebenfalls betroffen waren. Außerdem verhinderten die Einsatzkräfte, dass das Feuer auf
Gebäudeteile, in denen produziert wird, übergreifen konnte.
Die Nacht wurde genutzt, um mit den Expertenteams die Anlagen wieder hochzufahren,
sodass seit dem heutigen Freitag wieder auf Normalniveau produziert wird.


PRESSEKONTAKT
Pressestelle
T +49 7231 48 38- 660
presse@mueller-fleisch.de
 

Die Müller Gruppe nimmt ersten dieselfreien 40 Tonner in Betrieb

Nach der ersten Testphase in 2018 nimmt die Müller Gruppe im Mai 2019 ihren ersten LNG IVECO Stralis NP mit 460 PS im Linienverkehr zwischen den Standorten Birkenfeld und Ulm in Betrieb. Angetrieben wird das Fahrzeug mit tiefkaltem, verflüssigtem Erdgas (Liquified Natural Gas), das bei -165°C betankt wird.

Über die Zeit soll sich zeigen, inwiefern die Müller Gruppe die komplette Flotte auf den alternativen Gasantrieb umstellen und das erforderliche Gas sogar selbst herstellen kann.

Somit ist die Müller Gruppe, eine der wenigen Firmen in ganz Deutschland die einen monovalenten Ottomotor besitzt. Die Nähe der Forschungsabteilung der Firma IVECO zu unserer Niederlassung in Ulm, die erheblichen Motorengeräusch- und Schadstoffreduktionen beim Gasantrieb, sowie unsere Nachhaltigkeitsstrategie ermöglichten uns den Umweltschutzgedanken in die Tat umzusetzen.

Es lassen sich bei der Nutzung von Erdgas die CO2 Emissionen im Vergleich zu einem Diesel LKW um 16 % senken. Außerdem soll das Fahrzeug bis zu 70% weniger Stickoxide als in der Euro-VI-Abgasnorm vorgeschrieben und 99 % weniger Feinstaub verursachen. Das besonders niedrige Geräuschniveau, des alternativen Antriebs mit Gas, unterschreitet die gesetzlichen Vorgaben um 9 dB und ermöglicht auch eine innerstädtische nächtliche Belieferung.

Genug Gründe für uns, einen umfassenden Praxistest zu starten und die gesundheits- und umweltschädlichen Abgase für unsere Mitmenschen zu minimieren.