MEDIENINFORMATION

Familienunternehmer und Visionär! Trauer um Horst Müller

Birkenfeld, 23.12.2022 – Horst Müller ist heute im Alter von 84 Jahren nach kurzer Krankheit
verstorben. Der Unternehmensgründer blickte auf ein bewegtes und erfolgreiches Leben zurück.
Bereits 1959 machte er sich mit einem eigenen Fleischhandelsunternehmen selbstständig. 10
Jahre später gründete er das erste private Versandschlachtunternehmen in Baden-Württemberg,
die Firma Müller Fleisch in Birkenfeld bei Pforzheim. Seitdem hat sich die Müller Gruppe an vier
Standorten zum größten privaten, familiengeführten Unternehmen der Fleischwirtschaft in
Süddeutschland entwickelt. Familie, Geschäftsleitung und die gesamte Belegschaft an allen
Standorten trauern um den Vater, Großvater, Firmengründer, Chef, Visionär und
Ausnahmeunternehmer Horst Müller.

Wegbegleiter beschreiben Horst Müller als besondere Unternehmerpersönlichkeit, die mit
unermüdlicher Energie und nie versiegendem Elan bis zuletzt die Geschicke und die
Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe vorantrieb.

In den vergangenen 60 Jahren hat der vorausschauende Ausnahmeunternehmer den Wandel in der
Fleischvermarktung maßgeblich mitgestaltet, den Stammbetrieb in Birkenfeld gegründet, sowie
weitere Standorte in Ulm, Bayreuth und Ingolstadt für die Müller Gruppe erschlossen und aufgebaut.
Die Unternehmensgruppe zählt zwischenzeitlich bundesweit zu den fünf führenden Unternehmen
der Rind- und Schweinefleischbranche.

Die Müller Gruppe sowie die Veredelungswirtschaft in Baden-Württemberg und Bayern
verlieren eine Unternehmerpersönlichkeit, die erheblich zur Sicherung des Marktzugangs wie
auch zur strukturellen Weiterentwicklung der süddeutschen Rinder- und Schweinewirtschaft
beigetragen hat.

Die Familie, die Geschäftsführung sowie alle Mitarbeitenden werden sein Lebenswerk engagiert
weiterführen.

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Die Müller Gruppe nimmt ersten dieselfreien 40 Tonner in Betrieb

Nach der ersten Testphase in 2018 nimmt die Müller Gruppe im Mai 2019 ihren ersten LNG IVECO Stralis NP mit 460 PS im Linienverkehr zwischen den Standorten Birkenfeld und Ulm in Betrieb. Angetrieben wird das Fahrzeug mit tiefkaltem, verflüssigtem Erdgas (Liquified Natural Gas), das bei -165°C betankt wird.

Über die Zeit soll sich zeigen, inwiefern die Müller Gruppe die komplette Flotte auf den alternativen Gasantrieb umstellen und das erforderliche Gas sogar selbst herstellen kann.

Somit ist die Müller Gruppe, eine der wenigen Firmen in ganz Deutschland die einen monovalenten Ottomotor besitzt. Die Nähe der Forschungsabteilung der Firma IVECO zu unserer Niederlassung in Ulm, die erheblichen Motorengeräusch- und Schadstoffreduktionen beim Gasantrieb, sowie unsere Nachhaltigkeitsstrategie ermöglichten uns den Umweltschutzgedanken in die Tat umzusetzen.

Es lassen sich bei der Nutzung von Erdgas die CO2 Emissionen im Vergleich zu einem Diesel LKW um 16 % senken. Außerdem soll das Fahrzeug bis zu 70% weniger Stickoxide als in der Euro-VI-Abgasnorm vorgeschrieben und 99 % weniger Feinstaub verursachen. Das besonders niedrige Geräuschniveau, des alternativen Antriebs mit Gas, unterschreitet die gesetzlichen Vorgaben um 9 dB und ermöglicht auch eine innerstädtische nächtliche Belieferung.

Genug Gründe für uns, einen umfassenden Praxistest zu starten und die gesundheits- und umweltschädlichen Abgase für unsere Mitmenschen zu minimieren.