Müller Fleisch investiert laufend in Abwassertechnologie

BirkenfeldMüller Fleisch hat in den vergangenen Jahren stetig an der Verbesserung des Abwasserkonzepts gearbeitet. Dabei wurde ein mehr als siebenstelliger Betrag investiert, um den heutigen Anlagebetrieb, der den aktuellen Anforderungen entspricht, zu gewährleisten. Sämtliche Maßnahmen auf dem Weg dorthin wurden mit den zuständigen Fachbehörden abgestimmt. Mittlerweile wurde auch entsprechendes Fachpersonal gefunden, welches die Anlage bedient und kontrolliert.

Externe Fachingenieure, internes Know-How und Experten der zuständigen Ämter und Behörden haben im Laufe des umfangreichen Entwicklungsprozesses zu einer stetigen Verbesserung der Abwasserwerte und einem zeitgemäßen Umgang mit dem anfallenden Abwasser geführt. Teilweise war dieser Prozess von längeren Genehmigungsverfahren begleitet, erst danach konnte Müller Fleisch die geforderten Punkte umsetzen. Verschiedene Ertüchtigungsoptionen wurden diskutiert und sind teilweise aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nicht umsetzbar gewesen. Über die Jahre hinweg gab es immer wieder neue Genehmigungsstände und daraus resultierende Anpassungen der Gesamtanlage, die heute auf einem modernen Stand der Technik ist. Durch diese moderne Steuerungs- und Anlagentechnik erreicht das Unternehmen heute eine zuverlässige Abwasserreinigung. Grundsätzlich zahlt das Unternehmen für die Einleitung von Abwässern einen deutlich höheren Betrag als für normales Haushalts-Schmutzwasser anfällt.
Und das auch, obwohl es sich bei den Abwässern der Firma Müller Fleisch nicht um Schadstoffe, sondern im Wesentlichen um organische Stoffe handelt, die oftmals sogar von Kläranlagen zum biologischen Abbau und damit zum ausgewogenen Betrieb unterstützend genutzt werden. Diese Tatsache und die immer weiter fortschreitenden Anpassungen haben über die Jahre zu deutlichen Verbesserungen der Abwasserwerte und zu einem geordneten Anlagebetrieb, welcher den aktuellen Anforderungen entspricht, geführt.

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Die Müller Gruppe nimmt ersten dieselfreien 40 Tonner in Betrieb

Nach der ersten Testphase in 2018 nimmt die Müller Gruppe im Mai 2019 ihren ersten LNG IVECO Stralis NP mit 460 PS im Linienverkehr zwischen den Standorten Birkenfeld und Ulm in Betrieb. Angetrieben wird das Fahrzeug mit tiefkaltem, verflüssigtem Erdgas (Liquified Natural Gas), das bei -165°C betankt wird.

Über die Zeit soll sich zeigen, inwiefern die Müller Gruppe die komplette Flotte auf den alternativen Gasantrieb umstellen und das erforderliche Gas sogar selbst herstellen kann.

Somit ist die Müller Gruppe, eine der wenigen Firmen in ganz Deutschland die einen monovalenten Ottomotor besitzt. Die Nähe der Forschungsabteilung der Firma IVECO zu unserer Niederlassung in Ulm, die erheblichen Motorengeräusch- und Schadstoffreduktionen beim Gasantrieb, sowie unsere Nachhaltigkeitsstrategie ermöglichten uns den Umweltschutzgedanken in die Tat umzusetzen.

Es lassen sich bei der Nutzung von Erdgas die CO2 Emissionen im Vergleich zu einem Diesel LKW um 16 % senken. Außerdem soll das Fahrzeug bis zu 70% weniger Stickoxide als in der Euro-VI-Abgasnorm vorgeschrieben und 99 % weniger Feinstaub verursachen. Das besonders niedrige Geräuschniveau, des alternativen Antriebs mit Gas, unterschreitet die gesetzlichen Vorgaben um 9 dB und ermöglicht auch eine innerstädtische nächtliche Belieferung.

Genug Gründe für uns, einen umfassenden Praxistest zu starten und die gesundheits- und umweltschädlichen Abgase für unsere Mitmenschen zu minimieren.